„Betriebsblindheit“ oder…
warum unser Essen sich mit uns verändert(n) sollte

Neulich rief mich eine TCM Kollegin an, die mittlerweile eine gute Freundin geworden ist.

Sie hatte aktuelle gesundheitliche Herausforderungen und kam gerade aus der Klinik (OP).

Als sie mir davon berichtete, ratterten mir sofort chinesische Diagnosemuster durch meinen Kopf (das passiert einfach, wenn man so lange damit arbeitet).

Als sie mich schließlich fragte, ob ich ihr nicht aus Ernährungssicht etwas empfehlen könne, sprudelte meine Diagnose sofort aus mir heraus.

Die ersten unterstützenden Lebensmittel fielen mir ein und zusammen kamen wir auf immer mehr Ideen und Rezepte, die ihr gut tun würden.

(und wie es der Zufall will, hatte ich damit ganz nebenbei noch die Empfehlungen für eine Kundin :),  diese hatte ganz andere Herausforderungen, jedoch eine ähnliche chinesische Diagnose, zu der dieselben Ernährungsempfehlungen hervorragend passten).

Immer dieselbe Ernährung, tut das gut?…

Zurück zu meiner Freundin:

Sie ernährte sich seit Jahren sehr ähnlich. Irgendwann hatte sie für sich herausgefunden, dass ihr wärmende Lebensmittel gut tun um ihre Kälteneigung auszugleichen.

Mittlerweile hatte sich aber viel verändert bei ihr. Die Lebensumstände, hormonelle Gegebenheiten und einiges mehr. –>Die Kälte hat sich immer mehr in Hitze verwandelt.

Das zeigte sich zwar regelmäßig in Form von Entzündungen und Hitzewallungen, meine Freundin reagierte jedoch nicht darauf.

Und so kam es, dass ihr das Essen wovon sie jahrelang profitierte, jetzt schadete!

Ein Blick „von außen“ entpuppt sich als wertvoll…

Erst durch unser Gespräch wurde ihr, ihre „Betriebsblindheit“ klar.

Sie war mir sehr dankbar und kommt den Empfehlungen gerne nach, auch wenn sie zunächst ungewohnt für sie waren. Sie weiß eben, wie wertvoll und unterstützend ihr tägliches Essen ist.

Diese „Betriebsblindheit“ kenne ich übrigens. Selbst wir Ernährungsberater und TCM-ler unter uns brauchen immer mal wieder einen Blick von außen.

Mit Abstand sieht der andere Dinge, die für uns schon Normalität geworden sind. Und so ist es schön, wenn wir untereinander für uns da sind und manches Mal sogar noch nebenbei „unsere Fälle“ damit lösen 😉

 

Und Du?

Wie sieht das bei Dir aus – lebst Du schon seit langem mit Befindlichkeitsstörungen, die für Dich „normal“ geworden sind? Zum Beispiel…

  • Bleierne Müdigkeit nach dem Mittagessen
  • Einschlafstörungen
  • Blähungen
  • Schmerzen
  • Trockene Haut
  • Hitze/Kälteneigung

Wenn Du magst, schau einmal mit einem Blick „von außen“ auf Dich selbst:

Lebst Du so, wie Du es Dir wünschst? Oder hast Du Dich mit gewissen Befindlichkeitsstörungen und Miss-Empfinden gewöhnt, obwohl sie sehr unangenehm sind?

Eventuell sollte auch Deine Ernährung angepasst werden um diese auszugleichen. Mit einer typgerechten Ernährung kannst Du viel Gleichgewicht herstellen.

Nehme gerne Kontakt zu mir auf, – mit einem unverbindlichen Erstgespräch können wir klären, ob Bedarf ist!

So geht das mit einer Individualberatung.