Diagnose Reizdarmsyndrom –  wenn der Arzt nicht weiterhelfen kann und was wirklich hilft

Die meisten Menschen, die zu mir kommen und unter Blähungen, Völlegefühl und Verdauungsprobleme ( „Reizdarmsyndrom“) leiden, haben schon viele Arztgänge hinter sich. Mit diesen haben sie zwar oftmals eine Diagnose  – also einen Namen für ihr Problem – was zur Verbesserung ihres Wohlbefindens jedoch leider nichts beiträgt. Geht es dir ähnlich?

Die Diagnose „Reizdarmsyndrom“  bedeutet lediglich, dass organisch keine Dysfunktion feststellbar ist. Das heißt, der Arzt muss dich unverrichteter Dinge gehen lassen weil er nur gelernt hat, organische Dysfunktionen wieder zum Laufen zu bringen.

Erkenne die Ursachen von Verdauungsstörungen und Reizdarmsyndrom

Ich und meine Kunden schätzen es, die tieferen Ursachen eines Problems zu hinterleuchten und dieses zu lösen. Das hat den Vorteil das man weitere Folgebeschweren vermeidet, die unwiderruflich zum Vorschein kommen (und meist noch schmerzvoller sind), wenn nur das äußere Symptom behandelt wird.

Lediglich das Symptom zu behandeln ist in etwa so, wie wenn der Bauer den ganzen Tag seine Hühner einfängt, jedoch nie einen Zaun baut um zu verhindern das die Hühner überhaupt wegrennen können

Blähungen und Reizdarmsyndrom aus Sicht der Traditionell chinesischen Medizin (TCM)

In der Traditionell Chinesischen Medizin (TCM) findet man durch genaue Beobachtung der Beschwerden  (Anamnese) die Ursachen heraus. Mit dem Wissen um die Naturgesetzte, zum Beispiel den Prinzipien von Yin und Yang und dem Erkennen der Gesamtzusammenhänge zwischen Körper/Geist und Seele, werden diese dann ins Gleichgewicht gebracht. Unter anderem mit Hilfe von gezieltem Einsatz von Lebensmitteln und Gerichten. Denn die TCM geht davon aus, dass alles was wir zu uns nehmen, eine bestimmte Wirkweise auf uns hat und auf bestimmte Organe wirkt.

Sicher hast du auch schon einige dieser Wirkweisen am eigenen Leib gespürt. Zum Beispiele das Erfrischende einer Melone, das schweißtreibende an scharfen Currygerichten oder das Entspannende, wenn du ein Stück Schokolade oder Süßes isst ;), um nur wenige Beispiele zu nennen.

Selbsttest für die Ursache von Blähungen und Reizdarmsyndrom

Nun aber genug der Theorie und zurück zu deinem Problem. Ich lade dich ein, jegliche Diagnosen die du vielleicht bereits hast, zu vergessen und stattdessen deine Beschwerden genau und differenziert zu betrachten. Im Folgenden zähle ich dir die typischen Beschwerden auf, die die drei häufigsten Dysbalance-Muster bei Blähungen, Völlegefühl und Reizdarmsyndrom mit sich bringen. Wenn du dich gefunden hast, bekommst du weiter unten die ersten hilfreichen Maßnahmen die dir helfen dich bald besser zu fühlen.

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Dysbalance-Muster A:
Beschwerden können sein: Blähungen, Stuhlprobleme (Durchfall, breiiger Stuhl, Nahrungsreste im Stuhl, abwechselnd Durchfall, Verstopfung). Müdigkeit, Appetitstörungen Appetitmangel am Morgen, Spontanschweiß. Blasser Zungenkörper, belegte Zunge mit Zahneindrücken links und rechts. Neigung zu Übergewicht. Nahrungsmittelunverträglichkeiten.

–> Ursache: Hier ist die Verdauung stark geschwächt.

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Dysbalance-Muster B:
Starkes Völlegefühl, Blähungen die nicht oder nur erschwert abgehen, Verstopfung.

–> Ursache: Hier stagniert die Lebensenergie Qi im Magen.

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Dysbalance-Muster C:
Blähungen, Stuhlprobleme (Durchfall, breiiger Stuhl, Nahrungsreste im Stuhl, abwechselnd Durchfall, Verstopfung). Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Druckgefühl im Oberbauch oder im Hals, Neigung zu Sodbrennen, Neigung zu Stimmungsschwankungen und/oder Zornausbrüchen, Gefühl von gestresst sein, Beschwerden vor allem bei Stress.

–> Ursache: Hier ist der Hauptfaktor „Stress“. Die Leber ist stark involviert, die Lebensenergie Qi stagniert und wird auf die Verdauungsorgane gelenkt. Die Verdauung wird dadurch geschwächt. Alles gerät aus der Mitte!

Deine erste Hilfe gegen Reizdarmsyndrom

Maßnahmen für das Dysbalance-Muster A 

Mindestens zwei warme Mahlzeiten am Tag. Rohkost reduzieren. So wenig wie möglich Tiefkühlprodukte, ebenso Joghurt und große Mengen Milch.

Maßnahmen für das Dysbalance-Muster B 

Akut: Bitterstoffe einnehmen und so lange nichts essen bis es sich wieder normal anfühlt.
Langfristig: Späte Abendmahlzeiten vermeiden, langsames essen kultivieren.

Maßnahmen für das Dysbalance-Muster C 

Ent-stressen, für eine gute Work-Live-Balance sorgen! Wenige Fleischmahlzeiten, viel grünes Gemüse essen (Staudensellerie ist besonders geeignet), regelmäßig gekochtes Getreide zur Stärkung der Nerven. Es empfiehlt sich eine Leberreinigung zu machen.

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